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Hoch­schule für Nach­hal­tige Ent­wick­lung Ebers­walde - Fachbereich Wald und Umwelt

Die Hoch­schule für nach­hal­tige Ent­wick­lung Ebers­walde (HNEE) ist mit ihrer ganz­heit­li­chen nach­hal­ti­gen Aus­rich­tung, ihrem ein­zig­ar­ti­gen und an zukunfts­re­le­van­ten The­men aus­ge­rich­te­ten Stu­di­en­an­ge­bot und als starke Insti­tu­tion im Bereich der Nach­hal­tig­keits­for­schung Impuls­ge­be­rin für nach­hal­tige Ent­wick­lung. Rund 2.300 Stu­die­rende aus etwa 60 Natio­nen stu­die­ren und mehr als 400 Beschäf­tigte leh­ren, for­schen und arbei­ten an der moder­nen Cam­pus­hoch­schule. Die Trans­for­ma­tion hin zu einer nach­hal­ti­gen Gesell­schaft durch die Ent­wick­lung trag­fä­hi­ger Modell­lö­sun­gen vor­an­zu­trei­ben und die Stu­die­ren­den mit Gestal­tungs­kom­pe­tenz aus­zu­stat­ten, das ist die Mis­sion der HNEE.

Aka­de­mi­sche*r Mit­ar­bei­ter*in (m/w/d) für Daten­ma­nage­ment und öko­lo­gi­sche Ana­ly­sen

Ver­gü­tung entspr. der per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen bis Ent­gelt­gruppe 13 nach TV-L (65 %)

Aufgabenbeschreibung:

Die HNEE initi­ierte das ganz­heit­li­che und umfas­sende Ver­bund­pro­jekt PYRO­PHOB (www.pyrophob.de), geför­dert durch die Bun­des­mi­nis­te­rien für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft (BMEL) sowie für Umwelt, Natur­schutz und nukleare Sicher­heit (BMU) aus dem Wald­kli­ma­fonds. Das For­schungs­pro­jekt ver­folgt das Ziel, Stra­te­gien zur Ent­wick­lung von pyro­pho­ben und kli­ma­wan­del-resi­li­en­ten Wäl­dern auf Wald­brand­flä­chen bei Treu­en­briet­zen zu erar­bei­ten und zu bewer­ten. Eine neue Kom­po­nente im For­schungs­pro­jekt ist die Unter­su­chung des erneu­ten Wald­brands im Juni 2022 auf Tei­len der For­schungs­flä­che. Aus den über fünf Jahre lang gesam­mel­ten Daten und gewon­ne­nen Erkennt­nis­sen aller acht Pro­jekt­part­ner sol­len kon­krete Hand­lungs­emp­feh­lun­gen für den Umgang mit Wald­brand­flä­chen abge­lei­tet wer­den. Dazu sam­melt jeder For­schungs­part­ner Mess­da­ten vor Ort, wel­che wie­derum im Rah­men einer Syn­these zusam­men­flie­ßen und sta­tis­tisch aus­ge­wer­tet sowie öko­lo­gisch inter­pre­tiert wer­den sol­len.

Ihre Auf­ga­ben
  • Daten­ma­nage­ment: tech­ni­sche und inhalt­li­che Koor­di­na­tion des Daten­aus­tauschs zwi­schen den Wis­sen­schafts­part­ner*innen aus dem Pro­jekt; Ver­wal­tung der erho­be­nen Mess­da­ten und damit ein­her­ge­hen­der inten­si­ver Aus­tausch mit den betei­lig­ten For­schen­den; Erwei­te­rung und Pflege einer (Geo-)Daten­bank.
  • GIS und Fern­erkun­dung: Ana­lyse von Indi­ka­to­ren wie Land­ober­flä­chen­tem­pe­ra­tu­ren, NDVI und dNBR; Ana­lyse von geo­re­fe­ren­zier­ten Mess­da­ten (z.B. Test auf räum­li­che Auto­kor­re­la­tion und mul­ti­va­riate Sta­tis­tik).
  • Mess­da­ten-Ana­lyse: Unter­stüt­zung bei der inhalt­li­chen Kon­zep­tion und Durch­füh­rung von sta­tis­ti­schen Ver­fah­ren, wie mul­ti­va­ria­ten Daten­ana­ly­sen der ver­schie­de­nen Daten­sätze, sowie Inter­pre­ta­tion der Ergeb­nisse im Rah­men einer kom­ple­xen Daten- und Ergeb­nis-Syn­these.
  • Inhalt­li­che Kon­zep­tion und Abwick­lung von Unter­auf­trä­gen (öffent­li­che Aus­schrei­bung) mit Sta­tis­ti­ker*innen zur wei­te­ren tech­ni­schen Unter­stüt­zung und Bera­tung der kom­ple­xen Ana­ly­sen.
  • Wis­sen­schaft­li­ches Schrei­ben und Vor­be­rei­tung von bzw. Mit­wir­ken bei wis­sen­schaft­li­chen Ver­öf­fent­li­chun­gen.
  • Prä­sen­ta­tion bei Pro­jekt­ver­an­stal­tun­gen und Unter­stüt­zung bei der Orga­ni­sa­tion von Work­shops.

Erwartete Qualifikationen:

Anfor­de­run­gen
  • Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder äqui­va­lent) in Öko­lo­gie, Umwelt­wis­sen­schaf­ten, Sta­tis­tik, Geo­in­for­ma­tik oder einem ver­gleich­ba­ren Stu­di­en­gang mit kla­rem Bezug zum For­schungs­thema.
  • Aus­ge­präg­tes öko­lo­gi­sches bzw. öko­sys­tema­res Ver­ständ­nis, Erfah­rung und umfang­rei­ches Wis­sen in den Berei­chen Wald-Öko­sys­teme und –Funk­tio­nen, Resi­li­enz-Theo­rie und Öko­sys­tem-Kom­ple­xi­tät sowie Wald­brän­den.
  • Gro­ßes Inter­esse an der Ana­lyse von kom­ple­xen öko­lo­gi­schen Zusam­men­hän­gen.
  • Erfah­rung in der Arbeit mit umfang­rei­chen Daten­sät­zen (z.B. Wet­terd­da­ten, Boden, Wald­struk­tur, Vege­ta­tion, Fauna und Geo­da­ten) und Daten­ban­ken.
  • Erfah­rung und Kennt­nisse in der (kom­ple­xen) sta­tis­ti­schen Ana­lyse, v.a. unter Ver­wen­dung der Soft­ware R.
  • Fach­kennt­nisse im Umgang mit GIS- und Fern­erkun­dungs­soft­ware mit Schwer­punkt auf ESRI Ar-cGIS oder QGIS, Open-Source-Geo­da­ten-Tech­no­lo­gien (Google Earth Engine), Daten­ana­lyse- und Daten­vi­sua­li­sie­rungs­me­tho­den.
  • Kennt­nisse und Erfah­run­gen in der Pro­gram­mie­rung von GIS- und Fern­erkun­dungs­soft­ware­pa­ke­ten, For­schungs­da­ten­ma­nage­ment und Daten­vi­sua­li­sie­rung.
  • Gute kom­mu­ni­ka­tive und ana­ly­ti­sche Fähig­kei­ten.
  • Sehr gute Sprach­kennt­nisse in Eng­lisch (flie­ßend).
  • Moti­vier­tes, selb­stän­di­ges und zuver­läs­si­ges wis­sen­schaft­li­ches Arbei­ten.

Wün­schens­wert
  • Sehr gute Sprach­kennt­nisse in Deutsch.
  • Erfah­run­gen in inter-/trans­dis­zi­pli­nä­rer For­schung.
  • Publi­ka­ti­ons­er­fah­rung (bitte ent­spre­chende Nach­weise bei­fü­gen).

Dar­über hin­aus soll­ten Sie sich mit dem Nach­hal­tig­keits­an­spruch der Hoch­schule iden­ti­fi­zie­ren kön­nen.

Unser Angebot:

Die HNEE bie­tet Ihnen einen modern aus­ge­stat­te­ten, fami­li­en­freund­li­chen Arbeits­platz in grü­ner Umge­bung und mit sehr guter ÖPNV-Anbin­dung. Die Bezah­lung erfolgt nach Tarif­ver­trag (TV-L). Die Hoch­schule ermög­licht die Bezu­schus­sung zum VBB-Job­ti­cket, bie­tet fle­xi­ble Arbeits­zei­ten und die Mög­lich­keit mobi­ler Arbeit an. Fer­ner unter­stüt­zen wir unsere Mit­ar­bei­ter*innen durch ein akti­ves Gesund­heits­ma­nage­ment (z. B. aktive Pause); dabei besteht ein beson­de­res Inter­esse an einer lang­fris­ti­gen Mit­ar­beit sowie per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung der Mit­ar­bei­ter*innen.

Hinweise zur Bewerbung:

Wir begrü­ßen alle Bewer­bun­gen – unab­hän­gig von Geschlecht, Natio­na­li­tät, eth­ni­scher und sozia­ler Her­kunft, Reli­gion/Welt­an­schau­ung, Behin­de­rung, Alter sowie sexu­el­ler Ori­en­tie­rung und Iden­ti­tät. Die HNEE strebt in allen Beschäf­tig­ten­grup­pen eine aus­ge­wo­gene Geschlech­ter­re­la­tion an. Per­so­nen mit einer Schwer­be­hin­de­rung wer­den bei ent­spre­chen­der Eig­nung vor­ran­gig berück­sich­tigt.

Auf die Vor­lage von Bewer­bungs­fo­tos kann ver­zich­tet wer­den.

Bitte sen­den Sie Ihre Bewer­bung mit den übli­chen Unter­la­gen (Anschrei­ben, Lebens­lauf, Arbeits­zeug­nisse/Beur­tei­lun­gen, ggf. rele­vante Fort­bil­dungs­nach­weise) bis zum 19.02.2023 direkt über das Online-Bewer­bungs­for­mu­lar: https://stellenbewerbung.hnee.de/jobposting/92fa122de21305473fb9b7dc4c56234f201c32640

Bei inhalt­li­chen Rück­fra­gen zur aus­ge­schrie­be­nen Stelle wen­den Sie sich bitte an die Pro­jekt­ko­or­di­na­to­rin Dr. Jea­nette Blum­rö­der (Jeanette.Blumroeder@hnee.de).