Blätter-Navigation

Offer 127 out of 488 from 31/07/22, 00:00

logo

Fraun­ho­fer-Insti­tut für Schicht- und Ober­flä­chen­tech­nik IST

Am Fraun­ho­fer-Insti­tut für Schicht- und Ober­flä­chen­tech­nik IST erschlie­ßen wir die Poten­ziale für zukunfts­fä­hige Pro­dukte und zuge­hö­rige wett­be­werbs­fä­hige, ska­lier­bare Pro­duk­ti­ons­sys­teme. Unsere For­schung umfasst die Anla­gen­tech­nik, gesamte Pro­zess­ket­ten der Ver­fah­rens-/Pro­zess- und Fer­ti­gungs­tech­nik bis hin zur Betrach­tung gan­zer Fabri­ken. Aus­ge­hend von den Anfor­de­run­gen der Nach­hal­tig­keit haben wir den gesam­ten Pro­dukt­le­bens­weg im Blick– vom Werk­stoff über den Pro­zess zum Bau­teil und Pro­dukt bis hin zum Recy­cling.

Auf­bau­end auf unse­ren Tech­no­lo­gien und Kom­pe­ten­zen schaf­fen wir Lösun­gen in den Bran­chen Maschi­nen- und Anla­gen­bau, Werk­zeuge, Fahr­zeug­bau, Luft- und Raum­fahrt, Ener­gie, Optik, Medi­zin, Pharma und Umwelt­tech­nik. Als Teil der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft, der welt­weit füh­ren­den Orga­ni­sa­tion für anwen­dungs­ori­en­tierte For­schung, sind wir in Wirt­schaft und Wis­sen­schaft eng ver­netzt, regio­nal wie inter­na­tio­nal.

Stu­den­ti­sche Arbeit im Bereich »Ein­fluss der Abkühl­be­din­gun­gen auf die Nitrier­zone von RS-Stäh­len«

Das Plas­ma­ni­trie­ren ist ein ther­mo­che­mi­scher Pro­zess bei dem Stick­stoff in die Rand­zone eines Bau­tei­les ein­ge­bracht wird um die Eigen­schaf­ten in der Rand­zone zu modi­fi­zie­ren. Dabei wur­den bis­her vor­ran­gig die Para­me­ter wäh­rend des Pro­zes­ses betrach­tet und mit den Eigen­schaf­ten kor­re­liert. Die Abkühl­be­din­gun­gen und die ther­mi­sche Sta­bi­li­tät der Nitrier­zone wur­den dabei nicht ver­folgt. Neuste Unter­su­chun­gen im Bereich der ther­mo­che­mi­schen Behand­lung von Werk­zeug­stäh­len haben gezeigt, dass Abkühl­be­din­gun­gen einen erheb­li­chen Ein­fluss auf die Nitrier­er­geb­nis haben. Die­ser Ein­fluss soll nach­fol­gend auch für aus­te­ni­ti­sche nich­t­ros­tende Stähle unter­sucht wer­den.

Ziel ist es den Ein­fluss der Abkühl­be­din­gun­gen auf die Aus­bil­dung, die Eigen­schaf­ten der Nitrier­zone und deren ther­mi­schen Sta­bi­li­tät zu unter­su­chen.

Aufgabenbeschreibung:

  • Durch­füh­rung von Plas­ma­dif­fu­si­ons­be­hand­lung aus­te­ni­ti­scher nich­t­ros­ten­der Stähle unter Varia­tion der Abkühl­be­din­gun­gen, z. B.
  • Ein­fluss des Stick­stoff­ge­halts beim Abküh­len unter Plas­ma­be­din­gun­gen
  • Ein­fluss des Puls-Pause Ver­hält­nis­ses beim Abküh­len
  • Unter­su­chun­gen zur Tem­pe­ra­tur­sta­bi­li­tät der Nitrier­zone
  • Ana­lyse der Ober­flä­chen­ei­gen­schaf­ten
  • Härte
  • Kor­ro­si­ons­ver­hal­ten
  • Anfer­ti­gung von metal­lo­gra­fi­schen Quer­schlif­fen und detail­lierte Ana­lyse des Nitrier­zone und deren Tiefe
  • Ras­ter­elek­tro­nen­mi­kro­skop und Ener­gie­di­sper­sive Rönt­gen­spek­tro­sko­pie
  • Glimm­ent­la­dungs­spek­tro­sko­pie und Rönt­gen­beu­gung
  • Kor­re­la­tion der Ober­flä­chen­ei­gen­schaf­ten mit dem Gefüge und den Abkühl­be­din­gun­gen

Inner­halb der Arbeit erhal­ten Sie tiefe Ein­bli­cke in die ther­mo­che­mi­sche Rand­schicht­be­hand­lung von Stäh­len. Sie haben die Mög­lich­keit werk­stoff­kund­li­che Grund­la­gen aus dem Stu­dium mit der Pra­xis zu kom­bi­nie­ren. Sie ler­nen die typi­schen Ana­ly­se­ver­fah­ren zur Bewer­tung der Ober­flä­chen und deren Eigen­schaf­ten ken­nen und kön­nen diese eigen­stän­dig anwen­den. Es ist wahr­schein­lich, dass Ihre Ergeb­nisse Beach­tung in einer Publi­ka­tion fin­den.

Erwartete Qualifikationen:

  • Stu­dium im Bereich Maschi­nen­bau, Werk­stoff­tech­nik oder ähn­li­chem
  • Inter­esse an der Ober­flä­chen- und Mate­ri­al­ana­ly­tik

Was sie noch mit­brin­gen soll­ten:
  • Spaß am expe­ri­men­tel­len Arbei­ten
  • Zuver­läs­sig­keit und eine hohe Moti­va­tion
  • Selbst­stän­dige, dis­zi­pli­nierte und gewis­sen­hafte Arbeits­weise
  • Vor­kennt­nisse in der Ober­flä­chen- und Werk­stoff­tech­nik sind von Vor­teil, aber nicht zwin­gend erfor­der­lich

Unser Angebot:

Wir wert­schät­zen und för­dern die Viel­falt der Kom­pe­ten­zen unse­rer Mit­ar­bei­ten­den und begrü­ßen daher alle Bewer­bun­gen – unab­hän­gig von Alter, Geschlecht, Natio­na­li­tät, eth­ni­scher und sozia­ler Her­kunft, Reli­gion, Welt­an­schau­ung, Behin­de­rung sowie sexu­el­ler Ori­en­tie­rung und Iden­ti­tät. Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.

Mit ihrer Fokus­sie­rung auf zukunfts­re­le­vante Schlüs­sel­tech­no­lo­gien sowie auf die Ver­wer­tung der Ergeb­nisse in Wirt­schaft und Indus­trie spielt die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft eine zen­trale Rolle im Inno­va­ti­ons­pro­zess. Als Weg­wei­ser und Impuls­ge­ber für inno­va­tive Ent­wick­lun­gen und wis­sen­schaft­li­che Exzel­lenz wirkt sie mit an der Gestal­tung unse­rer Gesell­schaft und unse­rer Zukunft.

Hinweise zur Bewerbung:

Haben wir Ihr Inter­esse geweckt? Dann bewer­ben Sie sich jetzt online mit Ihren aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bewer­bungs­un­ter­la­gen. Wir freuen uns dar­auf, Sie ken­nen­zu­ler­nen!

Bitte bewer­ben Sie sich aus­schließ­lich online über den Link: https://jobs.fraunhofer.de/job-invite/28182/!

Fragen zu die­ser Posi­tion beant­wor­tet gerne:
Phil­lip Rein­ders
Tele­fon: +49 531 – 2155-835