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Angebot 67 von 430 vom 25.11.2022, 11:16

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Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar

Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Ges­tal­tung und Medien – mit ihren Fakul­tä­ten und Arbeits­ge­bie­ten ver­fügt die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar heute über ein ein­zig­ar­ti­ges Pro­fil.

Auf­bau­end auf die inge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen und archi­tek­tur­ori­en­tier­ten Dis­zi­pli­nen hat die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ein brei­tes Lehr- und For­schungs­pro­fil ent­wi­ckelt. Das Spek­trum der Uni­ver­si­tät umfasst heute über 30 Stu­di­en­gänge und reicht von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion, Medi­en­ge­stal­tung und Kul­tur bis zu Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Bau­stoff­kunde, Ver­fah­rens­tech­nik und Umwelt sowie Manage­ment.

Der Begriff »Bau­haus« im Namen unse­rer Uni­ver­si­tät steht heute für Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit, Offen­heit, Krea­ti­vi­tät, Nähe zur indus­tri­el­len Pra­xis und Inter­na­tio­na­li­tät. Aus­ge­hend von der Tra­di­tion des Bau­hau­ses sind auch alle Fakul­tä­ten an der Ges­tal­tung des öffent­li­chen Rau­mes betei­ligt.

Wir begrei­fen es als eine Auf­gabe, auf den jewei­li­gen Gebie­ten der Wis­sen­schaft und der Kunst an der Kon­zep­tion, Kon­struk­tion und Ges­tal­tung gegen­wär­ti­ger und zukünf­ti­ger Lebens­räume mit­zu­ar­bei­ten – ana­ly­tisch, krea­tiv und inno­va­ti­ons­freu­dig. In allen wis­sen­schaft­li­chen Berei­chen spielt, wie auch in der künst­le­ri­schen Ent­wick­lung, die Pra­xis­nähe eine große Rolle. Prüf­auf­träge, Gut­ach­ter­tä­tig­keit und Pro­dukt­ent­wick­lung sind bei Bau­in­ge­nieu­ren ebenso wich­tig wie bei Medi­en­ent­wick­lern oder Desi­gnern.

W3-Pro­fes­sur "Digi­tal Spaces and Immer­sive Media"

Aufgabenbeschreibung:

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ist eine inter­na­tio­nal eta­blierte Uni­ver­si­tät, die auf eine 160-jäh­rige Geschichte zurück­blickt und sich in der Tra­di­tion des Bau­hau­ses ver­steht. Sie ver­eint Wis­sen­schaft, Tech­nik, Kunst und Ges­tal­tung. Diese Ein­stel­lung bestimmt wesent­lich das Selbst­ver­ständ­nis der Fakul­tä­ten Archi­tek­tur und Urba­nis­tik, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Kunst und Ges­tal­tung sowie Medien. Die Fakul­tä­ten sind über ihre fach­spe­zi­fi­schen Auf­ga­ben hin­aus der inter­dis­zi­pli­nä­ren Zusam­men­ar­beit sowie der Durch­drin­gung von Pra­xis, Kunst und Wis­sen­schaft beson­ders ver­pflich­tet.

An den Fakul­tä­ten »Archi­tek­tur und Urba­nis­tik« sowie »Kunst und Ges­tal­tung« der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ist zum 1. April 2023 die Brü­cken­pro­fes­sur

W3-Pro­fes­sur
»Digi­tal Spaces and Immer­sive Media«

zu beset­zen.

Durch diese Pro­fes­sur sowie die Pro­fes­su­ren »Entre­pre­neurship und Tech­no­lo­gie­trans­fer« (Fakul­tät Bau­in­ge­nieur­we­sen) und »Com­pu­ta­tio­nal Social Sci­ence« (Fakul­tät Medien) för­dert das Land zur Unter­stüt­zung der Digi­ta­li­sie­rung im Hoch­schul­be­reich – »PROF-IT 25« drei Digi­ta­li­sie­rungs­pro­fes­su­ren an der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar.

Für die Pro­fes­sur »Digi­tal Spaces and Immer­sive Media« suchen wir eine exzel­lente Per­sön­lich­keit mit inter­na­tio­na­ler Sicht­bar­keit in ihrer Fach­com­mu­nity. Sie soll inno­va­tive Metho­den zum Ent­wurf von digi­ta­len Räu­men und räum­li­chen ges­tal­te­ri­schen Expe­ri­men­ten als Methode der Inter­ak­tion von und mit Men­schen the­ma­ti­sie­ren. Diese Metho­den rei­chen von sta­tio­nä­ren Simu­la­tio­nen, über mobile Anwen­dun­gen, Vir­tual und Aug­men­ted Rea­lity, bis zur Ein­bin­dung von KI-basier­ten krea­ti­ven Tech­no­lo­gien. User- und Mul­ti­user-Inter­ak­ti­vi­tät sol­len für die Ges­tal­tung der Umwelt in Anwen­dungs­be­rei­chen von Kunst, ange­wand­ter Ges­tal­tung, Archi­tek­tur und Städ­te­bau ver­mit­telt wer­den. Die Pro­fes­sur soll so als Bin­de­glied zwi­schen den Fakul­tä­ten »Archi­tek­tur und Urba­nis­tik« sowie »Kunst und Ges­tal­tung« fun­gie­ren.

Auch in der For­schung soll sich die Pro­fes­sur mit inno­va­ti­ven Metho­den zur räum­li­chen Ges­tal­tung befas­sen. Mög­li­che The­men­fel­der sind bei­spiels­weise die (kol­la­bo­ra­tive) Ent­wurfs­ar­beit für und in im-mer­si­ven Räu­men oder die Ent­wick­lung von (Multi-)User Inter­ak­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zep­ten. For­schungs­schwer­punkte kön­nen im Bereich der Ges­tal­tung oder der Simu­la­tion von gebau­ten digi­ta­len Umwel­ten oder Spe­ku­la­tio­nen dar­über lie­gen.

Mit dem Auf­bau eines fakul­täts­über­grei­fen­den Labors (»Digi­ta­les Raum­la­bor«) sol­len diese Metho­den einem brei­ten Publi­kum zugäng­lich gemacht wer­den. Die Ver­tre­ter*innen der ver­schie­de­nen an der Umwelt­ge­stal­tung betei­lig­ten Dis­zi­pli­nen (von künst­le­risch/ges­tal­te­ri­schen bis zu tech­nisch ori­en­tier­ten Fach­rich­tun­gen) sol­len hier für nut­zungs- und erleb­nis­be­zo­gene Pro­jekte sen­si­bi­li­siert wer­den.

In die Lehre wird die Pro­fes­sur die viel­fäl­ti­gen digi­ta­len Metho­den und The­men zur räum­li­chen Ges­tal­tung bzw. Raum­si­mu­la­tion in den Stu­di­en­gän­gen der Fakul­tä­ten Archi­tek­tur und Urba­nis­tik sowie Kunst und Ges­tal­tung ein­brin­gen. Ins­be­son­dere sind dies MediaAr­chi­tec­ture (MA), Inte­gra­ted Urban Deve­lop­ment and Design (IUDD), Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion sowie Medi­en­kunst/Medi­en­ge­stal­tung. Erwar­tet wird die eigen­stän­dige und koope­ra­tive Ent­wick­lung von Lehr­for­ma­ten der in der For­schung ent­wi­ckel­ten Metho­den und Erkennt­nisse.

Erwartete Qualifikationen:

Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen sind ein abge­schlos­se­nes künst­le­ri­sches und/oder wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium. Die beson­dere Befä­hi­gung zu wis­sen­schaft­li­cher oder künst­le­ri­scher For­schung ist durch eine qua­li­fi­zierte Pro­mo­tion oder beson­dere Befä­hi­gung zur künst­le­ri­schen Arbeit nach­zu­wei­sen.

Kan­di­dat*innen soll­ten zum einen her­vor­ra­gende Kennt­nisse in infor­ma­ti­ons­tech­ni­schen Metho­den (3D Model­lie­rung, VR, AR, Simu­la­ti­ons­mo­delle, Daten­ana­lyse, KI) vor­wei­sen. Zum ande­ren soll­ten sie über Anwen­dungs­er­fah­rung in ges­tal­te­ri­schen Dis­zi­pli­nen (wie z. B. Medi­en­kunst, Ani­ma­ti­ons- und Pro­dukt­de­sign, Archi­tek­tur, Urba­nis­tik) ver­fü­gen. Päd­ago­gi­sche Eig­nung und her­vor­ra­gende didak­ti­sche Fähig­kei­ten und Erfah­run­gen in der Lehre – auch in eng­li­scher Spra­che – wer­den vor­aus­ge­setzt. Erfolg­reich ein­ge­wor­be­nen Pro­jekte für grund­la­gen- und/oder anwen­dungs­ori­en­tierte For­schungs­mit­tel sind vor­zu­wei­sen.

Die all­ge­mei­nen Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen sind im § 84 Thü­rin­ger Hoch­schul­ge­setz gere­gelt. Bei Vor­lie­gen der per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen und einer Beset­zung der Stelle in Voll­zeit erfolgt die Ein­stel­lung in ein Beam­ten­ver­hält­nis.

Unser Angebot:

W3 Thü­rin­ger Besol­dungs­ge­setz

Hinweise zur Bewerbung:

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ver­folgt eine gleich­stel­lungs­för­dernde, fami­li­en­freund­li­che Per­so­nal-poli­tik. Zu den stra­te­gi­schen Zie­len der Uni­ver­si­tät gehört, den Frau­en­an­teil in Lehre und For­schung zu erhö­hen. Die Uni­ver­si­tät hat das Prä­di­kat »TOTAL E-QUA­LITY« erhal­ten, zudem ist ihr im Pro­fes­so­rin¬nen­pro­gramm des Bun­des und der Län­der das Prä­di­kat »Gleich­stel­lung: Aus­ge­zeich­net!« ver­lie­hen wor­den. Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar bit­tet daher qua­li­fi­zierte Wis­sen­schaft­le­rin­nen aus­drück­lich um ihre Bewer­bung.

Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Ihre Bewer­bung, mit den übli­chen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen, rich­ten Sie bitte per Post oder elek­tro­nisch als ein PDF-Doku­ment (max. 20 MB) und unter Angabe der Kenn­zif­fer A+U/WP-11/22 bis zum 1. Januar 2023 (ver­län­gerte Aus­schrei­bungs­frist) an:

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar
Fakul­tät Kunst und Gestal­tung
Deka­nat
Geschwis­ter-Scholl-Straße 7
99423 Wei­mar

E-Mail: dekanat@gestaltung.uni-weimar.de

Wir freuen uns sehr auf Ihre Bewer­bung!

Hin­weise zum Daten­schutz
Bitte beach­ten Sie, dass bei einer unver­schlüs­sel­ten Kom­mu­ni­ka­tion per E-Mail die grund­sätz­li­che Mög¬lich­keit besteht, dass die an der Über­tra­gung betei­lig­ten Stel­len die Inhalte der Nach­richt zur Kennt­nis neh­men kön­nen. Da der ver­schlüs­selte Emp­fang Ihrer E-Mail sei­tens der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar nicht gewähr­leis­tet wer­den kann, wei­sen wir dar­auf hin, dass Sie die Bewer­bung auch auf pos­ta­li­schem Weg an die oben genannte Adresse schi­cken kön­nen.
Bei der Über­mitt­lung Ihrer Bewer­bungs­un­ter­la­gen in elek­tro­ni­scher Form gilt Ihre Zustim­mung als erteilt, die E-Mail und deren Anhänge auf schäd­li­che Codes, Viren und Spams zu über­prü­fen, die er-for­der­li­chen Daten vor­über­ge­hend zu spei­chern sowie den wei­te­ren Schrift­ver­kehr (unver­schlüs­selt)
per E-Mail zu füh­ren.
Die wei­te­ren Hin­weise zum Daten­schutz gemäß Art. 13 EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (EUDS­GVO) fin­den Sie unter: »Hin­weise zum Daten­schutz für Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber« auf unsere Inter­net­seite unter https://www.uni-weimar.de/de/universitaet/aktuell/stellenausschreibungen/datenschutz